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Fachverlag und Nachrichtenagentur

Neuer Therapieansatz bei okularer Neovaskularisation

Genestein demnächst nicht nur bei Kaninchen intravitreal möglich
Perugia, Italien (mechentel news) eine Italiänisch-Griechische Arbeitsgruppe fand heraus, dass Genestein eine sichere Therapie bei okularer Neovaskularisation ist. Dazu haben die Forscher um T. Fiore von der Ophthalmologischen Abteilung der Augenklinik an der Perugia-Universität (Italien) und dem Eye section signDepartment of Ophthalmology an der „Aristotle University“ in Thessaloniki (Griechenland), eine Studie zur Evaluation vorklinischer Sicherheit intravitrealem Genisteins bei 12 Neuseeland-
Albino-Kaninchenaugen während eines kurzen Zeitintervalls durchgeführt. Vier Genestein-Konzentrationen: 24 mg/0.1 ml, 135 mg/0.1 ml, 270 mg/0.1 ml, und 540 mg/0.1 ml wurden jeweils intravitreal in eines der Augen von drei Kaninchen injiziert. Die Trägerlösung wurde zur Kontrolle in das andere Auge eines jeden Tieres injiziert. Zur Sicherheit der Retina wurden histologische Kontrolluntersuchungen vorgenommen. Vor und drei Wochen nach der Injektion sind elelektroretinographische Aufnahmen
durchgeführt worden. Nach dem Einschläfern der Tiere, wurde die Retina mittels Lichtmikroskop untersucht. Um die Veränderung einer apoptischen Proteinauswirkung in allen Augen (Genestein- und Kontrollaugen) zu beurteilen, wurde eine immunhistochemische Färbung mit Caspase-3 und Caspase-9 durchgeführt. Diese ergab ein negatives Ergebnis. „Die elektrorethinographische Untersuchungen zeigten keinen signifikanten Unterschied im Bezug auf die verschiedenen
Genisteinkonzentrationen bei den Kaninchenaugen“, schrieben Fiore et al. in der Juliausgabe der Zeitschrift Retina. Die Wissenschaftler bemerkten ferner, dass auch bei der histologischen Untersuchung keine der verabreichten
Geneisteinkonzentrationen bei den Kaninchen zu einer Retina-Anomalie geführt hat. Somit erweist sich die Anwendung von einer
Genesteinkonzentration bis zu 540 mg beim Kaninchen, als eine sichere Intravitrealtherapie. Das Fazit der Arbeitgruppen: „Sollte sich die Intravitrealinjektion von Genestein in Humanstudien als effektiv und sicher erweisen, könnte diese Therapie in bestimmten Fällen, durchaus als Alternativtherapie für Okulare Neovaskularisation betrachtet werden.“

Autoren: Fiore T, Iaccheri B, Pietrolucci F, Giansanti F, Cavaliere A, Coltella R, Mameli MG, Androudi S, Brazitikos P, Cagini C. Korrespondenz: the *Department of Ophthalmology, Eye Clinic, University of Perugia, Perugia, Italy; the daggerDepartment of Ophthalmology, University of Florence, Florence, Italy; the double daggerDepartment of Pathology and Histology, University
of Perugia, Perugia, Italy; and the section sign-Department of Ophthalmology, Aristotle University, Thessaloniki, Greece.
Studie: RETINAL TOXICITY OF INTRAVITREAL GENISTEIN IN A RABBIT MODEL.
Web: http://journals.lww.com/retinajournal/Abstract/publishahead/Retinal_Toxicity_
of_Intravitreal_Genistein_in_A.99591.aspx