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Effektivität und Sicherheit der minimal-invasiven retroperitonalen Lymphknotenentfernung beim nichtseminomatösen Keimzelltumor

  TESTIS CANCER Luzern – Die offene retroperitonale Lymphknotenentfernung (RPLND) ist die Standardtherapie für nichtseminomatöse Keimzelltumor-Patienten mit einem postchemotherapeutischen Residuum oder einem Spätrezidiv. Zur Reduktion der Morbidität wurde in gewissen Zentren die minimal-invasive RPLND (miRPLND) eingeführt. Allerdings liegen für die miRPLND hinsichtlich Sicherheit und onkologischen Outcomes nur eine begrenzte Anzahl wissenschaftlicher Untersuchungen vor. In der […]

Review zur Effektivität des Einsatzes von Parasympathomimetika bei hypoaktiver Blase

FUNCTIONAL UROLOGY Gold Coast – Die hypoaktive Blase ist ein häufiges Problem, aktuell ohne validierte, effektive kausale pharmakologische Therapie. Die Kontraktion der Blase wird über den M3-Muskarinrezeptor vermittelt, so dass die biochemische Rationale einen Effekt von Parasympathomimetika auf die Blasenkontraktion anzunehmen liesse. Es existieren Studien, welche den Effekt von Parasympathomimetika untersucht haben, allerdings häufig mit […]

Auswirkungen von Diabetes mellitus Typ 1 auf die männliche Gonadenfunktion

Auswirkungen von Diabetes mellitus Typ 1 auf die männliche Gonadenfunktion ANDROLOGY Brescia – Die Beziehung zwischen Diabetes Mellitus Typ 2 und männlichem Hypogonadismus ist bekannt, im Gegensatz dazu wurden die Auswirkungen einer Diabetes Mellitus-Typ-1(DM Typ 1)-Erkrankung auf das männlich Reproduktionssystem bisher weniger studiert. In-vitro- und Tierstudien legen einen positiven Effekt von Insulin auf die Gonadenfunktion […]

Infektionsrisiken verschiedener Kathetertypen bei intermittierendem Selbstkatheterismus

  FUNCTIONAL UROLOGY Paris – Intermittierender Selbstkatheterismus (ISK) ist gemäss den EAU-Guidelines sowie den amerikanischen Guidelines die fist-line Therapie bei chronischer Harnverhaltung (nach Ausschöpfung kausal gerichteter Therapieoptionen). Der ISK geht allerdings mit einem Infektionsrisiko einher (zwischen 0,13 – 0,68 pro Monat), wobei als Hauptrisikofaktoren eine geringe Katheterisierungsfrequnz, geringe Flüssigkeitszufuhr, weibliches Geschlecht, schlechte Technik sowie fehlende […]

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