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Optische Kohärenztomographie bei Multipler Sklerose

NEUROOPHTHA Kopenhagen – mechentel news – Josefine Britze und Jette L. Frederiksen aus der Abteilung für Neurologie am Rigshospitalet Glostrup der Universität von Kopenhagen, Dänemark, haben neuere Erkenntnisse zum Nutzen der optischen Kohärenztomographie bei Multipler Sklerose zusammengestellt. Sie durchsuchten PubMed nach relevanten Artikeln mit den Stichwörtern „Optische Kohärenztomographie Multiple Sklerose“. Über die Referenzen in diesen Artikeln wurde weitere Studien gefunden. Die Artikel wurden aufgrund ihrer Relevanz ausgewählt. Die optische Kohärenztomographie hat zu besseren Einsichten in die Pathophysiologie der Multiplen Sklerose beigetragen. Der Verlust der retinalen Nervenfaserschicht und die Dicke der Ganglienzellschicht korrelieren mit klinischen und paraklinischen Parametern wie Sehfunktion, Behinderung und der Bildgebung durch Magnetresonanztomographie. Einige Studien deuten darauf hin, dass OCT-Parameter dazu dienen könnten, die Progression der Behinderung und die Sehfunktion bei MS vorherzusagen. Aktuell hat sich die OCT-Angiographie zu einer neuartigen Methode zur Untersuchung von MS entwickelt. Die Autoren fassen in der Mai-Ausgabe 2018 des Fachjournals Eye zusammen, dass sich die OCT bei der Erforschung, Überwachung und Vorhersage von Behinderungen bei Multipler Sklerose als sehr nützlich erwiesen habe. Es werde interessant sein zu sehen, was die OCT-Angiographie auf diesem Gebiet beitragen werde. (bs)

Autoren: Britze J, Frederiksen JL. Korrespondenz: Jette Lautrup Frederiksen, Department of Neurology, Rigshospitalet Glostrup, Faculty of Health and Medical Sciences, University of Copenhagen, Glostrup, Denmark. Studie: Optical coherence tomography in multiple sclerosis. Quelle: Eye (Lond). 2018 May;32(5):884-888. doi: 10.1038/s41433-017-0010-2. Web: https://www.nature.com/articles/s41433-017-0010-2

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